Medienunternehmen im Nordwesten: Nachrichten und Serviceangebote aus Oldenburg und Umgebung
Seit 1946 begleitet die Nordwest-Zeitung / Nordwest-Mediengruppe die Menschen im Nordwesten Deutschlands mit aktuellen Nachrichten und vielfältigen Serviceleistungen. Mit dem Hauptsitz in Oldenburg und einem zentralen Campus in Etzhorn ist das Medienhaus in zahlreichen Städten und Landkreisen vertreten, darunter Ammerland, Friesland, Ostfriesland, Wesermarsch sowie das Oldenburger Münsterland. Die enge Verbindung zu den lokalen Gemeinschaften spiegelt sich in der umfassenden regionalen Berichterstattung wider.
Regionale Zeitungen und digitale Nachrichtenplattformen: Medienvielfalt für den Nordwesten
Das Portfolio der Nordwest Mediengruppe umfasst zahlreiche etablierte Marken und Publikationen. Die Nordwest-Zeitung (NWZ) steht im Mittelpunkt der regionalen Tagesberichterstattung und wird durch die digitale Plattform NWZonline ergänzt, die bereits seit 1998 Online- und Mobile-Angebote bereitstellt. Weitere bedeutende Titel sind die traditionsreiche Emder Zeitung, die Nordwest Sonntagsblätter, das OM Wochenblatt für Cloppenburg und Vechta, der Anzeiger für Harlingerland sowie der Friesländer Bote am Jadebusen. Mit diesen Medien erreicht das Unternehmen täglich rund 350.000 Menschen in der Region.
Crossmediale Vermarktung und regionale Dienstleistungen: Mediengruppe bietet umfassende Services
Über klassische Print- und Digitalmedien hinaus bietet die Nordwest Mediengruppe ein breites Spektrum an Dienstleistungen für Privat- und Geschäftskunden. Dazu zählen Medienmanagement, crossmediale Vermarktungslösungen, IT-Services, Druckdienstleistungen im WE-Druckhaus sowie Logistikangebote durch City Post und Nordwest Boten. Der Nordwest Shop als Online-Marktplatz für regionale Produkte sowie digitale Plattformen wie Kimeta (Jobsuche), LemonSwan (Partnervermittlung) und nebenan.de (Nachbarschaftsnetzwerk) erweitern das Angebot und unterstreichen die Digitalisierungsstrategie des Hauses.
Soziales Engagement im Nordwesten: NWZ Stiftung unterstützt Bildung und Familien
Mit der NWZ Stiftung engagiert sich die Nordwest Mediengruppe gezielt für Bildung, Erziehung und die Unterstützung von Kindern und Familien in Not. Die breite Markenlandschaft, die starke regionale Präsenz und der Fokus auf digitale Innovationen machen die Mediengruppe zu einem verlässlichen Partner für Information, Service und Gemeinschaft im Nordwesten.
Danke für Ihren Vorschlag
Unser Team prüft diese sorgfältig und passt das Profil entsprechend an.
GESUNDHEIT Wilhelmshavener Reinhard Wagner leidet selbst unter den Atemaussetzern – Selbsthilfegruppen mitbegründet
WILHELMSHAVEN – Erst minutenlang lautes Schnarchen und dann Stille. Ein gefährliches Zeichen, das auf Atemaussetzer hindeutet. Die sogenannte Schlafapnoe sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden, sagt Reinhard Wagner. Er ist selbst betroffen – trägt seit 30 Jahren eine Maske, die verhindert, dass im Schlaf sein Atem aussetzt.
Seit fast 20 Jahren engagiert sich der 78-jährige Wilhelmshavener und klärt über die chronische Krankheit auf. Er hat verschiedene Selbsthilfegruppen mitbegründet, darunter die in Wilhelmshaven, Oldenburg, Aurich und Varel.
Nun hat er eine Kindergeschichte geschrieben, in der er erklärt, warum Opa plötzlich nicht mehr schnarcht.
WAS IST SCHLAFAPNOE?
Bei dieser Schlafstörung verringert sich während des Schlafens immer wieder die Atmung oder sie setzt ganz aus. „Schnarchen ist ein Zeichen dafür, dass die Atmung durch das Erschlaffen der oberen Atemwege behindert wird.
Das typische sägende Geräusch entsteht, wenn die Muskulatur erschlafft und Zäpfchen und Gaumensegel im Schlaf den Rachenraum einengen“, erklärt Reinhard Wagner. Schnarchen an sich ist harmlos. Erst wenn eine flache Atmung und Atemaussetzer hinzukommen, spricht man von einer obstruktiven Schlafapnoe.
Aussetzer von mindestens zehn Sekunden führen zu Sauerstoffmangel und dies zu weiteren medizinischen Problemen. „Schlaganfälle, Herz-Rhythmus-Störungen und Bluthochdruck können die Folge sein“, sagt Reinhard Wagner.
Schätzungen zufolge haben etwa drei Prozent der Frauen und fünf Prozent der Männer in Deutschland eine Schlafapnoe. Ab dem 45. Lebensjahr steigt nach Angaben des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) die Wahrscheinlichkeit, ein Schlafapnoe-Syndrom zu entwickeln.
WELCHE SYMPTOME HAT DIE SCHLAFAPNOE?
Reinhard Wagner war Berufsfeuerwehrmann in Wilhelmshaven. Zwar wusste er, dass er schnarcht, aber dass seine Müdigkeit am Tag und die Kopfschmerzen von den nächtlichen Atemaussetzern herrührten, wurde ihm erst später bewusst. Nachdem ein Arzt ihn Anfang der 1990er-Jahre in ein Schlaflabor nach Norderney überwies und zwei Nächte lang sein Schlaf und das Atmen gemessen worden sind, stand die Diagnose fest.
Wer allein im Bett liegt und nicht von einem Partner oder einer Partnerin auf die Atemaussetzer aufmerksam gemacht wird, bei dem bleibt eine Schlafapnoe oft lange Zeit unentdeckt. Deshalb sollte man auf bestimmte Symptome achten: starke Tagesmüdigkeit, Konzentrationsstörungen, trockener Mund am Morgen, Kopfschmerzen, Herzrasen und Luftnot beim Erwachen und auch Potenzprobleme bei Männern. „Eine Schlafapnoe kann tödlich sein, da sie das Risiko für Herzkreislauf-Erkrankungen erhöht und somit die Lebenserwartung verkürzt“, sagt Reinhard Wagner.
WIE WIRD DIE KRANKHEIT DIAGNOSTIZIERT?
„Wer Veränderungen bemerkt, sollte zu seinem Hausarzt gehen. Er kann dann zu einem Hals-Nasen-Ohren-Arzt oder einem Lungenfacharzt überweisen“, erklärt Reinhard Wagner. Ein tragbares Messgerät gibt Aufschluss darüber, wie oft es in der Nacht zu Atempausen kommt. „Möglicherweise muss man dann noch in ein Schlaflabor. Leider dauert es manchmal sechs Monate, bis man einen Termin in einem Labor in der Region bekommt“, sagt der 78-Jährige.
WIE WIRD DIE SCHLAFAPNOE BEHANDELT?
Eine schwere Schlafapnoe mit vielen Atemaussetzern lässt sich mit einer Atemunterstützung über eine CPAP-Nasenmaske behandeln. Jede Nacht trägt der Patient dann die Maske. „Ich habe sie ja nun auch über viele Jahre, man gewöhnt sich daran. Die heutigen Masken hinterlassen nicht mehr solche Abdrücke im Gesicht und sind viel leiser als früher“, sagt Reinhard Wagner. Angeschlossen an ein Atemgerät wird über die Maske Raumluft mit leichtem Überdruck den Atemwegen zugeführt und verhindert dadurch das Kollabieren der Muskulatur. Eine Kunststoffschiene, die man nachts im Mund trägt, gehört ebenfalls zu den Behandlungsmöglichkeiten bei einer leichten Schlafapnoe. Mithilfe der sogenannten Unterkieferprotrusionsschiene soll der Unterkiefer weiter vorne gehalten werden, damit die Zunge nicht in den Rachen zurückfällt. So sollen die Atemwege frei bleiben. „Ich möchte auf meine Maske nicht verzichten“, resümiert Reinhard Wagner. „Denn sie sorgt dafür, dass ich keine Beschwerden habe und tagsüber fit bin – auch um mit meinen Enkeln zu spielen – so wie der schnarchende Opa in meiner Geschichte.“
für die Dorfpartie im Museumsdorf Cloppenburg vom 14.05. bis 17.05.2026 zu gewinnen!
Karten zur Dorfpartie im Museumsdorf
Sichern Sie sich jetzt die Chance auf 2 Karten für die Dorfpartie im Museumsdorf Cloppenburg - Dem viertägigen Garten-Highlight in der Region mit Ausstellern, Gastronomen, Künstlern und Musikern. Es findet vom 14.05.2026 bis 17.05.2026 statt. Öffnungszeiten sind in der Zeit täglich von 10 bis 18 Uhr. Wir wünschen viel Glück.